Guido Haugg
Aufnahmedatum: 27.02.12
"Jeden Tag mit Anzug und Krawatte ins Büro gehen ist nicht mein Ding", erzählt Guido Antonio Haugg. Deshalb ist er nun selbstständig und Geschäftsführer von candy doc, einem etwas anderen Süßigkeitenladen. Dass ein Lebenslauf nicht streng linear verlaufen muss um zum Erfolg zu führen, beweist er mit seinem Werdegang.




















Meine Aussage war nicht ich finde Twitter doof sondern egtlnieich twittere ich nicht . Vielleicht sagte ich tatsächlich sogar doof , aber das sollte man nicht auf die Goldwaage legen. Ich bin seit fast 20 Jahren im Netz unterwegs (konnte allerdings mit meiner ersten E-Mail-Adresse 1991 so gut wie niemanden erreichen) und war mehrere Jahre Sysop einer Mailbox im FidoNet kennt heute niemand mehr, oder? In diesen 20 Jahren habe ich E-Mail und das Usenet als wunderbare Kommunikationsform kennengelernt und dort auch Menschen getroffen, die enge persönliche Freunde wurden. Vielleicht hat mich die technische Weiterentwicklung eingeholt oder gar überholt, aber ich sehe aufgrund einiger beruflicher und insbesonderer persönlicher Erlebnisse nicht alles so rosig. Ich kenne Beispiele von allzu freizügigen Selbstoffenbarungen via Homepage, Facebook und Blogs, habe Erfahrungen mit langlebigen Datenspeichern von Google oder Forumarchiven usw. Mir gibt insbesondere Twitter nicht wirklich viel, was auch daran liegt, dass ich nicht handyphil genug veranlagt bin. Aber das mag jeder für sich entscheiden. Aus eigener Erfahrung weidf ich, dass Online-Medien dazu geeignet sind, nette Menschen kennenzulernen. Die gesellige Frühstücksrunde habe ich (mit einer Ausnahme) vollständig zuerst in real life kennengelernt. Aber hätte ich ein Treffen mit lauter Unbekannten aus dem Netz abgelehnt? Nein, ganz sicher nicht. Viele Netztreffen aus der früheren Mailbox-Szene sind Beweis genug. Allerdings: Die Einladung zum Frühstück bekam ich nicht über meinen weitgehend verwaisten Twitter-Account.Ach ja: Ich bin kein Gegner von Twitter, es ist aber nicht meine Kommunikationsform. So wie du nicht viel bzw. gerne telefonierst.